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Die tief liegende, bis zur Eindeichung ständig von Überschwemmungen bedrohte Marsch mit ihren fetten Böden und die Geest aus dem von der Eiszeit abgelagerten höheren Sandrücken sind die prägenden Landschaften zwischen Weser- und Elbmündung. So unterschiedlich wie die Beschaffenheit der Böden waren auch die Erträge. Der Reichtum der Marschenbauern und das eher karge Leben der Geestbauern prägten die Kulturlandschaft, das Ortsbild und die Bauten. Um 1900 entstand die Idee, das überlieferte ländliche Kulturgut in Freilichtmuseen zu erhalten. In der damals noch selbstständigen Stadt Lehe wies der Privatgelehrte, Volkskundler und Heimatforscher Dr. Johann Bohls schon 1898 darauf hin, dass es notwendig sei, alte Bauernhäuser mit der kompletten Inneneinrichtung zu erhalten. 1908 rief er erstmalig dazu auf, ein vom Abriss bedrohtes Niederdeutsches Bauernhaus aus dem Dorf Lintig zu retten, dort abzubauen und im Leher Stadtpark Speckenbüttel wieder zu errichten.
Als Träger dieses Planes und seiner Realisierung wurde im selben Jahr der Bauernhausverein Lehe e.V. gegründet, der dieses Freilichtmuseum, eines der ältesten in Norddeutschland, aufgebaut hat und seit mehr als 100 Jahren unterhält, betreibt und weiterentwickelt.
Heute umfasst das Freilichtmuseum eine komplette Geesthofanlage mit allen Nebengebäuden, einem Immenschauer und einer Moorhütte sowie auf künstlicher Wurt ein riesiges Marschenhaus und in wenigen Metern Entfernung eine Bockwindmühle. Damit dokumentiert das Museum mit seinen Gebäuden und Exponaten altes bäuerliches Kultur- und Wirtschaftsgut aller Landschaften des Elbe-Weser-Dreiecks: Geest, Marsch und Moor.




 
 
 
 





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             „Bürgerverein Speckenbütteler Park”